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Annas Tanz

nicht weit entfernt vom langen see, einen hasensprung weit weg vom strand, auf dem die wellen ohne unterlass kleine schaetze hinterlassen, da steht ein baum inmitten einer sommerwiese voller blumen, graesern und kleiner wesen. seine aesten breiten sich weit aus, wachsen hoch in den himmel und sind so breit, dass man sich auf ihnen fuer lange zeit niederlassen kann. dort sitze ich oft mit brostkof und wir reisen durch die welten vieler naechte und lauschen den geschichten, die der wind uns bringt. und der wind weht immer ein wenig, streift die graeser, bewegt die blaetter, so dass die sonne durch sie dringt und licht und schatten und kringel zaubert. manchmal liege ich auch nur auf dem breitesten ast und beobachte mit einem grashalm im mund die schiffe, die auf dem nahen meer in andere laender ziehen. manchmal spielt mir der schalk eine melodie und dann wird getanzt. Annas Tanz.

21 schritte und mehr bin ich durchs Leben getanzt und die nacht hat gerade erst angefangen und der morgen wird kommen. jazz, walzer, tango - egal. liebe freunde wechseln mit neuen gesichtern - jeder tanzpartner hat seine besonderheit. froehliche hopser, melancholische schwingungen. ich liebe sie alle - und koennte immer so weiter tanzen. was fuer eine herrliche zeit.

Wind, o Du Wind

Wind, o Du Wind!
Wind und ueberall Wind!
Er loest mir mein Haar,
nimmt mich in die Arme,
er kuesst mein Gesicht, meine Brust.

Eine rote Mohnblume vom Feld,
ein gelbes Blatt vom Baum
hat er mir in das Haar gebracht,-
eine herbstliche Liebe in meinem Herzen entfacht.

Fliegen, ach fliegen!
Und niemals erreichen...
ich schliesse die Augen, ich lache, -
ich lasse mich tragen von Dir, Du meinem Wind.

Salomeja Neris






adopt your own virtual pet!



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Verfasst am 29.01.2010 13:05:14 Uhr
silberstreif
eine OP ueberstanden und alles gut gegangen.
die heutige medizin ein wunder, die krankenhausorganisation eine katastrophe.

habe zwei pakete bekommen und mich sehr gefreut.
honigbonbons und schafgarbentee, ein hoerspiel und schokolade.

Gestern abend spontan traditionelle irische Musik im Pub.
Wie schoen, wie warm, wie froehlich, wie traurig, wie sehnsuchtvoll,
nur im Pub wirkt die Musik, wenn man die Bodhran in den Fuessen spuert.

Silverlining

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Verfasst am 21.01.2010 12:53:48 Uhr
fuer all die dinge, die so nicht frei laufen koennen.
schreiben, dass was man nicht aeussert,
Egoismus niederschreiben, selbstprojektion, dinge die man in sich veschliesst

da denkt man, man ist auf der zielgeraden, da schmeisst einem das leben knueppel zwischen die beine.
mit der hochzeit in aussicht und familienplanung in angriff genommen, fuehlten wir uns sicher und wohl im schosse des lebens geborgen.
es gab unsicherheiten da und problemen hier, aber im grossen und ganzen waren wir uns ueber den weg nach vorne einig.

und nun hindernisse, einschnitte.

der skypainter papa ist im krankenhaus in einer lebensgefaehrlichen situation, selten, selten, aerzte kratzen sich die koepfe und telefonieren rund um die welt fuer behandlungmethoden, operationen werden verschoben, krankenhausbetten fehlen, aerzte werden zusammengestaucht, aufs irische gesundheitssystem geschimpft

der skypainter ist ohne arbeit, 2 wochen kuendigungsfrist...oh verdammte kacke

der skypainter muss demnaechst am herzen operiert werden, da sich aufgrund seines herzfehlers gewebe bildet, dass droht die herzzu –und abfluesse zu verschliessen, stents, standardop und doch eine andere geschichte im hinterkopf, dem skypainter zu verschweigen.
verlustangst

und das alles in den ersten zwei wochen diesen jahres.

ich kann sagen, ich bin schon jetzt emotional erschoepft und das jahr hat gerade mal angefangen

die menschen, die man am meisten liebt, bedroht zu sehen, ist hart

fuer andere stark zu sein, wenn es so schwer ist, sich in ihre aengste, hoffnungen, erwartungen zu versetzen ist nicht einfach

stark fuer andere sein, ist nicht einfach, wenn eigenen erwartungen, hoffnungen, wuensche in gefahr geraten

anna ist nicht nach tanzen, sie kauert in einer ecke, ist sauer auf das leben, hat angst vor der zukunft

paralysed for the moment

tief einatmen und weiter gehen



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Verfasst am 15.10.2009 14:27:08 Uhr
leben
frau lebt so vor sich hin.

alltagt,
fruehstueckt,
liebt,
arbeitet,
verzweifelt,
ist gluecklich
abendbrotet,
ist ungluecklich,
haushaltet,
badet,
wuenscht,
verwirft
spaziert,
kuschelt,
weint,
kocht,
malt,
sucht
mittagt,
schlaeft,
kuschelt,
kauft,
probiert,
liest,
schreit,
lacht,
singt,
tanzt,
stampft auf,
summt,

warum versuchen einem so viele leute einzureden, das alltag leben langweilig ist, das man auf und davon soll, abenteuer zu erleben, sonst entwickelt man sich nicht weiter, wird ungluecklich...

Leben muss ja nicht immer als Roman betrachtet werden, wobei so viele Buecher beschaeftigen sich gerade mit dem wundervollen des alltaeglichens.


Nein. Ich habe noch immer keine grosse Lust mich zu veraendern oder hoehere Karriereziele anzustreben, wenn das bedeutet, das was ich gerade habe einschraenken zu muessen.

Ich fuehle mich so wohl, so zu Hause, so geborgen, so gluecklich (zaghaft)
Vielleicht wird sich das bald wieder aendern.
Aber im Moment ist es einfach nur schoen, zu sein wo ich bin, ich bleibe, ich raste, ich ruhe, ich fuehle mich wohl.

Anna liegt in der naehe eines Apfelbaumes inmitten der Sommerwiese, sie ist traege, kaut auf einem Grashalm und beobachtet das Glitzern der Sonne auf dem See, der gleichen Sonne, die ihr so schoen die Haut waermt. Nicht zu heiss, nein genau richtig. Es summt und surrt um sie rum, es raschelt und fluestert. Anna lauscht und riecht und doest.
Neben ihr liegt ein aufgeschlagenes Buch, doch sie ist zu faul zum lesen. Sie saugt den Sommer auf und geniesst wie der warme Wind sanft ueber ihre Haut streicht und die kleinen haaerchen bewegt.
Ueberall anders waere sie jetzt genau falsch, nur hier ist sie genau richtig.
Zufrieden seuft sie und ueberlaesst sich wohlig dem schoenen sommernachmittag.

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Verfasst am 09.09.2009 15:01:15 Uhr
an sich arbeiten
hier sollte so einiges stehen, aber alles zu ueber oder zu unter oder ueberhaupt.

kommunikation, offenheit, zuhoeren, respekt, liebe, zaertlichkeit, attraction, lachen, weinen, schweigen, verstecken --hoffentlich alles alles zusammen und nie eine mauer bauen...daran will ich arbeiten





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Verfasst am 17.08.2009 12:48:02 Uhr
gutes zum sommerloch
hoch oben mit dem kopf in den wolken, zwischen grauen felsen, honig/kokusnuss duftendem goarse und purple-farbender heide, mit dem wind in den haaren und der welt zu den fuessen... ja dort oben, hat der skypainter sich getraut und mich gefragt. und ich habe JA gesagt.

: )

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